Dr. Jürgens mit Studenten

Mit Neugier und Hartnäckigkeit zu großen Zielen

Dr. Alexandra Jürgens ist Geschäftsführerin des Graduate Campus Hochschule Aalen, einem mehrfach ausgezeichneten Leuchtturm der akademischen Weiterbildung in Deutschland. Jedes Jahr erweitern dort mehrere Hundert Menschen ihre Kenntnisse in klassischen Fachgebieten wie Ingenieurwissenschaften, Maschinenbau und Mechatronik und beschäftigen sich mit hochaktuellen Themen wie Autonomes Fahren, Elektromobilität oder Brennstoffzellentechnologie.

Dr. Jürgens sitzt auf from.bar-Tisch

„Wer gute Ideen entwickeln möchte, braucht ein Büro, in dem er sich wohlfühlt“

Liebe Frau Jürgens, Bildung ist ein Mega-Thema der Gegenwart. Bildung ist immer ein Mega-Thema. Wo liegen Ihre Schwerpunkte derzeit?
Akademische Weiterbildung ist in Deutschland immer noch ein relativ neues Thema, auch wenn sich viel getan hat in den letzten Jahren, was sehr gut und wichtig ist. Gerade jetzt, wo der digitale Wandel in vollem Gange ist. Die weltweite Digitalisierung macht unser Leben komplexer, sie verändert Kultur und Kommunikation, sie verändert die Arbeitswelt massiv. Zum Beispiel bei den Ingenieuren, wo viel mehr Disziplinen miteinander verknüpft werden, wo Daten und Software eine immer größere Rolle spielen. Früher hat man einmal eine Ausbildung gemacht oder studiert und das war’s. Doch das funktioniert heute nicht mehr.

Und da kommen Sie ins Spiel…
Richtig. Denn die neuen Kenntnisse, die man braucht, fallen nicht vom Himmel. Viele Firmen fragen sich, was wird wichtig und wo wollen und können wir hin? Denn sie merken, dass sie mittendrin sind in der digitalen Transformation. Sie haben eine Menge gute Mitarbeiter, aber die Kompetenzen, die man in Zukunft braucht, sind möglicherweise noch nicht da. Hier gibt es einen großen Bedarf, das merken wir deutlich. Und genau hier setzen wir mit unseren Angeboten an, wollen Wissenslücken schließen.

Welche Themen sind es vor allem?
Automatisierung, Künstliche Intelligenz, auch Daten und Vernetzung. Zum Beispiel muss der Maschinenbauer verstehen, wie der Software-Entwickler arbeitet. Es reicht nicht mehr, dass man nur Fachexperte in einer Disziplin ist. Schnittstellen sind entscheidend geworden.

Dr. Alexandra Jürgens

„Im Netz bestellt, in der Region gefertigt – das ist cool“

Es fällt auf, dass in Ihrem Unternehmen besonders viele Frauen tätig sind. Zufall oder sind Frauen einfach klüger?
In der Bildung arbeiten schon immer viele Frauen, das hängt sicher mit der Studienwahl zusammen, schließlich gibt es im technischen Bereich auch weiterhin einen extremen Männerüberhang. Vielleicht haben Frauen auch ein höheres Wohlfühlbedürfnis am Arbeitsplatz und suchen sich entsprechende Berufe aus.

Gibt es bei Ihnen diese Wohlfühlatmosphäre?
Natürlich, wer gute Ideen und Konzepte entwickeln möchte, braucht ein Büro, in dem er sich wohlfühlt. Da hat der besondere Tisch von form.bar richtig gut reingepasst.

Wie sind Sie auf form.bar gestoßen?
Ich habe tatsächlich einen Tisch nach Maß im Internet gesucht. Weil es der Raum verlangt hat, es ist unser Besprechungsraum und ich wollte einen Tisch, der den freien Platz optimal ausnutzt. Wir sitzen oft viele Stunden dort und entwickeln neue Weiterbildungskonzepte, das soll möglichst angenehm für alle sein. Klar, ich hätte auch einen Schreiner fragen können, aber als ich im Internet recherchiert habe, bin ich hängengeblieben. Ich mag auch das Schichtholz gern, das hat mir immer schon gut gefallen.

Dann haben Sie einfach losgelegt im Konfigurator?
Ja, genau, und das hat super funktioniert. Ein bisschen mutig muss man schon sein, wenn man dann auf den Bestellknopf drückt, weil man ja doch nicht 100-prozentig weiß, wie es aussehen wird. Aber es ist alles schon sehr gut dargestellt von der Visualisierung her, man kann es nicht anders sagen.

Haben Sie sich auch das form.bar-Konzept mit der dezentralen Fertigung angeschaut?
Ja, das ist sehr spannend. Wobei mir das erst richtig bewusst wurde, als der Tisch geliefert worden war von einem Schreiner aus der Gegend. Es ist cool, dass man was im Netz bestellt und es nicht irgendwo in China gefertigt wird, sondern tatsächlich in der Region.

Dr. Jürgens im Büro

„Elon Musk beeindruckt mich, weil er über Grenzen hinweg denkt“

Wie haben Sie es geschafft, Ihr Leben nach Ihren Wünschen zu formen?
Ich hab das eigentlich nie forciert, hab nie darauf hingearbeitet, dieses Unternehmen zu leiten. Das ist eher alles mit der Zeit passiert. Ganz wichtig aber ist, sich immer viele Optionen zu schaffen und zu schauen, was um einen herum geschieht, wo man sich inspirieren lassen kann.

Wie schafft man sich Optionen?
Nehmen Sie zum Beispiel eine x-beliebige Stellenanzeige – es gibt Menschen, die sehen in den Job ganz viele Möglichleiten, andere dagegen ganz wenige. Man sollte offen sein, sollte Dinge nicht gleich ablehnen, sondern sich auch mal überraschen lassen, dann stellt sich eher die Situation ein, dass man wählen kann.

Wie lassen Sie sich inspirieren?
Von ganz unterschiedlichen Quellen. Ich lese Zeitung, Bücher, schaue mir einfach viel an, interessiere mich für Dinge, die mich umgeben, so lernt man stetig dazu. Ich habe mich zum Beispiel immer schon für Design interessiert. Man muss sich die Quellen suchen, die einem inspirieren und die zu einem passen, das können auch digitale Plattformen oder Social-Media-Gruppe sein.

Welche Eigenschaften schätzen Sie an sich besonders und helfen Ihnen im Beruf?
Auf jeden Fall Neugier. Verstehen wollen. Und Hartnäckigkeit, sogar ein gewisses Maß an positiver Dickköpfigkeit.

An wen denken Sie, wenn Sie an erfolgreiche Menschen denken?
Schwierige Frage, es gibt viele schlaue Köpfe. Mir fällt spontan Elon Musk ein, er ist einfach cool, weil er über Grenzen hinweg denkt. Wenn jemand sagt, das geht nicht, sagt er, doch, das geht. Das ist beeindruckend. Auch wenn ganz sicher nicht alles gut ist, was er macht. Ich mag auch jemanden wie Richard David Precht, weil er Dinge kritisch hinterfragt. Oder Frank Thelen, der Leute dazu motiviert, sich mit der Zukunft zu beschäftigen. Denn das ist eines der großen Probleme hierzulande, dass es sich viele Menschen zu bequem gemacht haben.

„Viele Menschen haben es sich zu bequem gemacht“

Sie haben Sorge, dass der Wandel zu lange dauert?
Ja, denn ich glaube, dass viele Menschen zu wenig offen sind, um sich mit neuen Themen zu beschäftigen.

Da hilft Bildung?
Bildung zwingt, sich mit Neuem zu beschäftigen.

Wie kann man Menschen dafür begeistern?
Grundsätzlich ist es immer einfacher, wenn jemand schon positive Bildungserfahrungen gemacht hat. Wenn meine Schulzeit vernünftig war, wenn ich das Studium cool fand, wenn ich gemerkt habe, das bereichert auch meine Persönlichkeit, dann fällt es mir natürlich sehr viel leichter, mich für neue Themen zu interessieren. Wir haben das Glück, dass die Menschen, die zu uns kommen, in der Regel sehr motiviert sind. Die wollen weiterkommen.

Dr. Jürgens sitzt auf from.bar-Tisch it Roll-Up

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